Milky Way

Mission

Hamburger Umland

Routenbeschreibung
Milky Way Mission

Routen-beschreibung
Milky Way Mission

Los geht’s 1.200m nördlich vom Bahnhof Harburg im Uhrzeigersinn. Schon früh gelangt ihr auf herrliche Trails und Schotterpisten, abseits des Autoverkehrs entlang von Seen oder Bächen sowie durch wunderbar duftende Wälder. Leichte Wellen, aber kaum harte Anstiege lassen dich durch die abwechslungsreiche Landschaft südlich der Elbe fliegen. Lediglich der typische Heidesand oder auch Matsch auf kleinen Ufertrails bremsen hier und da etwas den Flow. Leider auch zahlreiche umgestürzte Bäume auf den Trails, aber glaubt mir, ich habe für euch mit viel Zeitaufwand die jeweils beste Alternative gewählt. Viele sind umfahrbar oder leicht zu überwinden.

Nach einer rasanten Abfahrt über Kopfsteinpflaster in den Ort Lüllau kommst du direkt an einem kleinen Gasthof vorbei (km 42), falls schon hier der Hungerast droht. Eine ebenso gute Einkehrmöglichkeit gibt es in Wilsede bei km 60.
Absolutes Highlight der Strecke ist die Umrundung vom “Totengrund” bei km 65, hier wird es mit vielen Wurzeln, Sand bei Neigung etwas technisch. Nach der Hälfte der Strecke km 90 erreichst du Handeloh, welches sich ebenfalls gut als Startpunkt eignet (HVV Nahverkehr). Ein Edeka Supermarkt bietet an Werktagen alles was du brauchst. Nach Ladenschluss retten dich bei km 116 zwei Tankstellen, ein McDonalds oder Friedhof mit Wasserhahn in Hollenstedt. Ansonsten kannst du dich im von der exzellenten Kuchenauswahl in Appelbeck am See bei km 119 überzeugen.
Anschließend bei km 120 zwischen Reiher- und “Eselsbrücke” kann es auf etwa 20m sehr matschig werden, hier kann das kleine Moor auch mit etwa 500m Umweg nach Westen umfahren werden. Direkt hinter der Eselbrücke musst du (wie so oft) erstmal dein Rad über einen umgestürzten Baum heben. Ein paar Meter weiter endet der Weg bergauf vor der Leitplanke einer Straße, welche ebenfalls – mit Vorsicht – zu überqueren ist, bevor der Weg auf der anderen Fahrbahnseite weitergeht. Es folgen noch 3 Tore bzw. Gatter, sie sind alle für Radfahrer:innen passierbar. Ein kurzer Abstecher in die Fischbecker Heide führt euch über wellige Trails, die sehr viel Spaß machen. Achtet hier auf die 2-3 MTB-Kicker und nehmt bitte die Chickenlane direkt daneben. Wald, Sand und Matsch sind geschafft! Ein Rewe in Neu Wulmstorf bietet bei km 150 noch mal Luft für euer Rad und Verpflegung für euch, damit ihr die letzten 30 Kilometer auf eher festem Untergrund noch schneller unterwegs seid. Bei km 154 erblickt ihr schon die Elbe. Hier befahrt ihr eine Apfelplantage, welche möglichst unauffällig passiert werden sollte, insbesondere der Hof am Ende. Ab Finkenwerder dürft ihr die Hamburger Industrie Romantik bewundern und mittendrin die einsame Kirchwerder Kirche (Wasserhahn im Friedhof). Schließlich erreichst du den Harburger Hafen als letztes Highlight. Zahlreiche Verpflegungsmöglichkeiten (Tankstelle, Supermarkt, Bäcker, Restaurants) warten hier auf dich.
0 km
Distanz
0 m
Höhenmeter

Highlight

Wald, Heidelandschaft rund um den Totengrund, zauberhafte Ufer-Trails an der Seeve, Este und Büsenbach, Apfelplantagen, Industrie-Romantik mit Elbe-Blick und mittendrin die einsame Kirchwerder Kirche

Gravel
53%
Asphalt
29%
Singletrack
18%
Fahrbare Zeit
98%
Hike Bike
2%
0 von 10
Schwierigkeitsgrad

Besonderheiten / Hinweise

Auf Wandernde, Kinder, Hunde und langsamere Radfaher:innen bitte unbedingt Rücksicht nehmen, besonders auf den schmaleren (Wander-)Wegen lieber mal warten und alle freundlich mit “Moin” vorwarnen bzw. grüßen.

 

Nachfüllen

km 90 Edeka in Handeloh, km 116 Hollenstedt Tankstellen, McDonalds, Friedhof, km 150 Supermärkte, Imbisse, Bäcker, km 179 Harburg Tankstelle, Supermarkt

Eins, Zwo, Risiko

Das geht ja gut los: Du startest bei km 0 in einer Baustelle. Bitte beachte die Verkehrsführung für Radfaher:innen und folge dieser unbedingt.

Bei km 11 fahrt ihr durch einen unbelichteten Tunnel. Licht an und Brille runter.

Ab km 51 bis nach dem Totengrund durchfahrt ihr sandige Trails, in denen sich viele Steine verstecken. Augen auf und auf keinen Fall im Dunkeln durchqueren!

Ab km 56, also hinter Wesel liegt der Naturistenweg, hier wandern unbekleidete Menschen.

Bei km 140 In der Fischbeker Heide durchfahrt ihr einen schönen “Wilde-Maus” Trail, der auch 2-3 MTB-Kicker enthält, welche zu umfahren sind. Augen auf!

Bei km 153 durchfahrt ihr einen semi-privaten Weg durch eine Apfelplantage, hier bitte möglichst geräuschlos und rückstandsfrei (nicht pinklen!) durchhuschen.

Ab km 167, nach der Treppe, also ganz am Ende ist noch mal volle Konzentration gefordert: hier müsst ihr eine stark befahrene Kreuzung überqueren bitte haltet euch unbedingt an die Navigationslinie und nutzt die Ampeln.

Bei 178 direkt nach dem Harburger Hafen auf den finalen Metern gibt es eine Baustelle. Bitte beachte die Verkehrsführung für Radfaher:innen

Orbit360 Scout

kathi

Kathi Sigmund

Räder | Ridley X-Night

Touren & Rennerfahrung | Im Winter Cyclocross-Rennen (am liebsten alle!), im Sommer Fixed Gear Crits, Gravel-Abenteuer wie zB. The Traka, Holy-Gravel, Grash und natürlich die Orbit360-Serie (3te in 2021, 1st RideFar180 2021, 1st RideFar90 2022).

Kurzbeschreibung | Auch über die Stadtgrenzen Hamburgs hinaus bin ich durch mein Engagement im Frauen-
Radsport, aber auch durch meine Begeisterung für die verschiedenen Facetten des kompetetiven Radsports bekannt. Neustes “Baby” dessen ist “QOM-Talk“, ein Podcast ausschließlich über die nationalen und internationalen Frauen-Rennen. Durch meine Kinder bin ich seit 2015 mit dem Cross-Virus infiziert und nehme auch an den Deutschen Meisterschaften teil. Graveln ist ich für mich immer wie ein Micro-Urlaub. Mir macht es riesigen Spaß, neue Routen abseits des
Auto-Verkehrs zu planen, diese abzufahren und stetig weiter zu optimieren. Aber auch, wenn man im Gravel-Sport nicht nur zu Corona-Zeiten häufig allein unterwegs ist, so bin ich doch ein Team-Mensch und teile und erlebe unheimlich gerne Erfahrungen mit meinen Teamies. Wichtig ist, dass wir zusammen für etwas stehen – für die Liebe zum Radfahren und die Leidenschaft für Abenteuer.

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